Sproing muss ins Sanierungsverfahren
Der österreichische Entwickler und Publisher Sproing Interactive Media ist insolvent. Laut bestätigten Berichten des "Standard" und der "Krone" wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenveraltung eröffnet.
Der österreichische Entwickler und Publisher Sproing Interactive Media ist zahlungsunfähig. Dies schreiben übereinstimmend die österreichischen Medien "Der Standard" und "Krone". Beide berufen sich unter anderem auf den Alpenländischen Kreditorenverband. Die Verbindlichkeiten Sproings liegen demnach bei rund 2,8 Mio. Euro. 1,5 Mio. Euro davon sollen auf Banken, Finanzamt und andere Gläubiger entfallen. Der Rest sind Schulden bei den Mitarbeitern.
Laut den Medienberichten wurde ein sogenanntes Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Dies wurde von Firmenmitgründer Harald Riegler inzwischen auf Facebook bestätigt. Bei einem Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung wurde noch vor Eröffnung des Verfahrens ein Sanierungsplan vorgelegt, durch den mindestens 20 Prozent der Forderungen binnen von zwei Jahren abgebaut werden. Ähnlich wie bei einem Insolvenzverfahren in Deutschland wird dabei ein Masseverwalter vom Gericht bestellt.