Die US-Handelskette GameSpot konnte im Weihnachtsgeschäft entgegen Analystenmeinungen seine Umsätze stabil halten. Einen positiven Trend für die Gesamtbranche könne man daraus aber nicht ableiten, meinen Experten.

Die US-Videospiel-Handelskette GameStop konnte im neunwöchigen Weihnachtsgeschäft das Umsatzminus gegenüber dem Vorjahr mit 1,5 Prozent Rückgang in Grenzen halten. Analysten hatten mit Rückgängen um bis zu zehn Prozent gerechnet. Nach schwachen Verkäufen im November soll schließlich die hohe Nachfrage im Dezember das Weihnachtsgeschäft gerettet haben. Insbesondere der gute Start der Xbox 360 und starke Verkaufszahlen des Nintendo DS und GameCube sind für das Ergebnis verantwortlich. Zudem verzeichnete der Händler Zuwächse beim Absatz von Gebrauchtspielen - ein Bereich, in dem er circa 80 Prozent des Marktes in den USA kontrolliert.

Aus den Ergebnissen der Handelskette ließe sich aber kein genereller Branchentrend ablesen, meinen Analysten. GameStop habe höchstwahrscheinlich durch Zugewinne beim Marktanteil das überraschend gute Ergebnis einfahren können. Steigerungen bei den Publishern seien eher unwahrscheinlich, so die Analysten weiter.

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By Marcel Kleffmann 2 min read