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Karstadt, Hermannsplatz, Berlin

Richtiges Gamesfeelin

Alles im Griff - das scheint das Motto der Konsolenabteilung von Karstadt am Hermannsplatz in Berlin zu sein. Respekt ist dem Mitarbeiter der Abteilung zu zollen, wie er zum Testzeitpunkt eine Horde von Kindern vor den Anspielstationen bestimmt und doch freundlich bändigte. Ob Xbox, GameCube oder PlayStation - die Abteilung ist gut sortiert und bietet neben den Spieletiteln noch ein breit gefächertes Sortiment an Zubehör.

Neben denAnspielstationen sorgt ein großformatiger Bildschirm für das richtige Gamesfeeling. Die Bewertung negativ beeinflusst haben Lücken im Regal der Top-Ten-Titel. Die Abteilung für PC-Spiele ist auf der gleichen Etage, aber räumlich getrennt von den Konsolen untergebracht. Hier fällt angenehm auf, dass man sich bei der Dekoration Mühe gegeben hat.

Im Verbund mit Merchandisingartikeln hat man Themenbereiche wie "Harry Potter" zusammengestellt und ansprechend präsentiert. Die Regale halten alle aktuellen Titel bereit, auch wenn immer wieder mal Platz dazwischen leer bleibt. Ein klarer Minuspunkt sind große Plakate, die einen bestimmten Titel ankündigen, der dann aber nicht zu finden ist.

Die Regale an der Wand mit den Top-Ten-Titeln sind eigentlich ganz übersichtlich. Nur hat man den Fehler gemacht, zwischen die Gamestitel Anwendersoftware zu packen. Dadurch verliert der potenzielle Käufer die Orientierung. Da hilft, dass konsequent nach Genres sortiert wurde. Insgesamt eine solide Abteilung, in der der Kunde durchaus fündig wird. Manches könnte gestrafft werden und würde die Abteilung nach außen kompakter präsentieren.

Karstadt, Hermannsplatz, Berlin

Sortiment ····

Service ····

Präsentation ···

Ambiente ····

Kaufhof, Alexanderplatz, Berlin

Vorbildlich und schön

Nintendos Shop-in-Shop-Lösung ist ein richtiger Blickfang: In transparentem Plexiglasdesign, umrahmt von kühler Stahlrohroptik und in weißes Licht getaucht, präsentiert der Hersteller im Kaufhof am Alexanderplatz seine Produkte. Auch dort wird auf die Betreuung der Kinder großen Wert gelegt: Hinter einem Tresen stehen Mitarbeiter, um Fragen zu beantworten und Waren auszugeben.

Die Games aller übrigen Konsolenhersteller sind in der zweiten Etage zusammen mit den PC-Spielen untergebracht. Unverständlich ist daher, dass in Nintendos Shop im dritten Stock auch zwei abgeschaltete PS2-Anspielstationen stehen sowie ein kleines Regal mit Software. Wer dann aber die Spieleabteilung gefunden hat, den erwartet ein vorbildlich zusammengestelltes und präsentiertes Angebot.

Allein das Regalsystem aus hellem Holz, kombiniert mit Lochblech, ist ein optischer Leckerbissen. Sehr schön ist auch die Gestaltung der Wandflächen. Dort werden vor warmem, unaufdringlichem Farbhintergrund die Toptitel präsentiert, die dadurch wunderbar zur Geltung kommen. Am Rand der Abteilung hat man Sonderverkaufsflächen mit pyramidenförmigen Ständern geschaffen. Das ist übersichtlich und fern jeglichen Ramschcharakters.

Was den Umfang des Angebots anbelangt, wird jeder Spielefreund auf seine Kosten kommen. Leider hat man auch hier den Fehler gemacht und völlig unnötig zwischen die Spieletitel Anwendungssoftware einsortiert. Wer dennoch länger suchen muss, wird mit viel Platz zwischen den Regalen entschädigt; es ist genug Raum zum Stöbern, und lästige Drängeleien mit anderen Kunden kommen erst gar nicht auf.

Kaufhof, Alexanderplatz, Berlin

Sortiment ·····

Service ····

Präsentation ·····

Ambiente ·····

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