Storecheck
GM goes shopping
Kaufhof, Osnabrück
Präsentation und Angebot sehr dürftig
In der dritten Etage des Kaufhofs in der Osnabrücker Innenstadt gibt es Software und Unterhaltungselektronik. Schnell fallen die vielen reduzierten Vollpreisspiele ins Auge, die in Kisten und auf Ablagen bereitstehen. Sammler entdecken darunter manche Schnäppchen, die die Hersteller oftmals gar nicht mehr in der ursprünglichen Verpackung vertreiben. Leider ist das der einzig positive Aspekt am Angebot der Filiale.
PC-Spiele sind in einer extrem kleinen, unansehnlichen Abteilung untergebracht. Einige Regale sind zu nah an den Gebäudewänden aufgestellt, wodurch Platzprobleme programmiert sind. Spiele in DVD-Verpackungen liegen chaotisch in einem Regal, von Sortierung keine Spur. Auch die Euroboxen sind nicht nach Genre, dafür aber in einem wesentlich größeren Regal ausgestellt, was die Übersicht etwas verbessert. Brandaktuelle Titel sind nicht komplett auffindbar, nur einige Produkte wie zum Beispiel "WarCraft III" werden gesondert präsentiert.
Wesentlich schlimmer noch ist die Lage bei den Videospielen, die im Untergeschoss zwischen Kinderschuhen und Spielzeug zu finden sind. Anspielstationen gibt es nur für die älteren Systeme PSone und Nintendo 64. Zudem sind die meisten Spiele in einem Glasschrank eingeschlossen. Negativ macht sich außerdem bemerkbar, dass das Sortiment für die PlayStation 2 extrem klein, willkürlich und teilweise überteuert ist. Die Xbox hat sich die Filialleitung komplett gespart. Nur Titel für Game Boy Advance kann man sich an einer offenen Regalwand anschauen.
Kaufhof, Osnabrück
Sortiment ·
Service ·
Präsentation ·
Ambiente ·
MakroMarkt, Osnabrück
Großes Sortiment mit kleinen Mängeln
Schräg gegenüber der Kaufhof-Filiale, in der oberen Etage eines Modegeschäfts, ist ein MakroMarkt untergebracht. Dort sieht der Kunde gleich nach Verlassen einer Rolltreppe erste Spieleprodukte. Wie bei Kaufhof enthält das Sortiment überdurchschnittlich viele alte Vollpreisspiele, die Fans zum Teil nur noch über eBay beziehen können, weil es dafür keinen kommerziellen Vertrieb mehr gibt.
Die Games stehen in der extrem geräumigen Abteilung für Computer- und Videospiele gesondert auf Ablagen. Dadurch fallen sie sofort auf. Neue Titel sind dort ebenfalls postiert. Um Kunden die Orientierung zu erleichtern, gibt es für aktuelle Produkte die internen MakroMarkt-Charts und ein gesondertes Regal für Neuheiten. Allerdings ist die Sortierung nicht immer perfekt - einige ältere Spiele wie "Die Sims" oder der Strategieflop "Atrox" waren beim Filialbesuch unter den neuen Titeln zu finden.
Eine riesige Regalwand beinhaltet den Rest des PC-Angebots, das zwar nicht sortiert, aber sehr übersichtlich aufgebaut ist. Dennoch wäre eine Trennung von Vollpreis- und Budgetsoftware wünschenswert.
Bei den Konsolen stellt ein üppiges Angebot an neuen und alten Spielen für alle Systeme Käufer zufrieden. Vor allem für die PlayStation 2 finden sich sehr viele Titel, und sogar einige für Dreamcast. Zubehör für die Hardware gibt es ebenfalls ausreichend. Bei der Xbox hat man sich weitgehend auf das Originalmaterial von Microsoft beschränkt. Es fehlen nur Anspielstationen, was angesichts des großen Angebots aber zu verschmerzen ist.
MakroMarkt, Osnabrück
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