Japanische Wissenschaftler wollen herausgefunden haben, dass der Konsum von Video- und Computerspiele negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Gehirns haben kann.

Japanische Wissenschaftler von der Tohoku Universität sind der Meinung, dass Computer- und Videospiele sich negativ auf die Entwicklung des Gehirns von Kindern und Jugendlichen auswirken: Beim Spielen von PC- und Videogames werden nur die Regionen des Gehirns beansprucht, die für Wahrnehmung und Bewegung zuständig sind, so die Forscher. Andere Gehirnregionen würden nicht genutzt und somit weniger gut entwickelt. Besorgt sind die Forscher vor allem, dass sich die vorderen Gehirnlappen bei Kindern nicht entwickelten, die viele PC und Konsolengames spielen. Diese Regionen haben eine wichtige Rolle bei der Verhaltenskontrolle sowie der Entwicklung des Erinnerungsvermögens, der Emotionen und des Lernverhaltens. Dadurch könnte, so die Wissenschaftler, die Gewaltbereitschaft erheblich steigen.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.