Studie: Kaufzurückhaltung hält an
Der von der CreditPlus Bank AG erhobene "Europäische Verbraucher Index" zeigt auf, dass die deutschen Konsumenten auch in näherer Zukunft weiterhin Kaufzurückhaltung üben wollen.
Das Konsumstimmungsbarometer der deutschen Verbraucher steht weiterhin auf lustlos. Das ist das Ergebnis des aktuellen Europäischen Verbraucher Index. Der von der CreditPlus Bank AG erhobene Index erfasst das Vertrauen der Bevölkerung in die Wirtschaft, ihre Konsum- und Anschaffungsneigungen für den persönlichen Bedarf sowie ihre Möglichkeiten, diese tatsächlich anzuschaffen. Demnach glauben die europäischen Konsumenten nicht, das sich ihre persönliche finanzielle Lage in nächster Zeit verbessern könnte. Daraus resultiert weiterhin die Neigung, Geld zu sparen, anstatt es auszugeben. Dies betreffe die Konsumenten aller Länder und Altersgruppen. Besonders bei den Jüngeren schwindet das Vertrauen in die heimische Wirtschaft. Nur noch 40 Prozent, und damit zehn Prozent weniger als bei der letzten Erhebung, sehen eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage. Ein Lichtblick sei nach Angaben der CreditPlus das langsam steigende Vertrauen in die neue Währung. Sahen im Mai 2002 nur 34 Prozent der Bundesbürger im Euro mehr Vor- als Nachteile gegenüber der alten Währung, liegt dieser Wert nun bei 48 Prozent. Allerdings verlaufe der deutsche Trend damit gegensätzlich zu dem in den meisten anderen Teilnehmerländern. Nur in Belgien und den Niederlanden nahm das Vertrauen in den Euro ebenfalls zu.