Studie Passantenfrequenz: Köln vor München und Dortmund
Die auf Vermittlung von Einzelhandelsimmobilien spezialisierte Firma Kemper's hat die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung zur Passantenfrequenz in deutschen Innenstädten vorgelegt.
Einmal jährlich untersucht Kemper's, ein auf Einzelhandelsimmobilien spezialisiertes Makler- und Beratungsunternehmen, die Passantenfrequenz in Deutschlands Innenstädten. Den ersten Platz im aktuellen Ranking belegt mit einer Frequenz von annähernd 18.000 Passanten pro Stunde die Schildergasse in Köln. Auf den Rängen folgen die Kaufingerstraße in München und der Westhellenweg in Dortmund vor der Frankfurter Zeil und der Düsseldorfer Schadowstraße. Zu den wichtigsten Aufsteigern zählt neben Leipzig, deren Grimmaische Straße in die Top Ten und die Petersstraße in die Top 20 gelangen konnten, auch die Saarbrückener Bahnhofsstraße (Rang zwölf), der Braunschweiger Damm (Rang 16) und die Hannoveraner Georgstraße (19). Laut Kemper's erweist sich Berlin immer mehr als polyzentrische Metropole, die über mehrere Flaniermeilen verfügt. Die Negativkonsequenz daraus ist, dass weder Kurfürstendamm noch Friedrichstraße oder Tauentzienstraße eine Frequenz von über 10.000 Passanten pro Stunde erreichen und somit eine Platzierung in den Top Ten verfehlen.