Das Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis hat geprüft, ob Games Kompetenzen der Spieler fördern. Die Studie bescheinigt Spielen, schlussfolgerndes Denken zu unterstützen.

Das JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis hat ein Projekt zur Beurteilung des kompetenzfördernden Potenzials von Computer- und Videospielen abgeschlossen. Im Rahmen der Studie wurden die Solospielermodi einiger Games unter die Lupe genommen. Man kam zu dem Schluss, dass über die Hälfte der 30 analysierten Games "hohe kognitive Anforderungen" stellen, wie schlussfolgerndes Denken und Problemlösen. Viele Spiele, so die Studie weiter, fordern die Gamer im Umgang mit Stress und Misserfolgen und könnten dadurch der Verbesserung der emotionalen Selbstkontrolle dienen. Im Bereich sozialer Kompetenz brachte die Studie allerdings kaum positive Ergebnisse. Dieser Bereich werde kaum gefördert; viele Spieleinhalte wurden sogar als ethisch fragwürdig eingestuft.

Das in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung der Universität Leipzig durchgeführte Projekt wurde im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprogramms "Lernkultur Kompetenzentwicklung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

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