Das 3. Geschäftsquartal für die Swing! Entert@inment Media AG ist in einem Wort "enttäuschend" verlaufen. Der Umsatz im ausgewiesenen Neun-Monatszeitraum fiel um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, das EBIT steht mit fast zwei Mio. Euro im Minus.

Die Marktsituation der deutschen Publisher wird immer bedrückender. Wie die Swing! Entert@inment Media AG jetzt in einer börsenüblichen Adhoc-Mitteilung bekannt gab, musste im Neun-Monatsergebnis ein Umsatzminus von 21 Prozent auf 11,94 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr ausgewiesen werden. Das EBIT beträgt kumuliert minus 1,816 Mio. Euro. Die Liquiditätslage des Unternehmens müsse als "angespannt" betrachtet werden. Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag 31. März gerade einmal rund 75.000 Euro, zum 29. Mai allerdings wieder rund 410.000 Euro. Zum Engpass hätten maßgeblich überfällige Forderungen sowie Produktverschiebungen geführt. Der bisherige Verlauf des Geschäftsjahres 2001/02 sei insgesamt durch eine im Vergleich zum Vorjahr signifikante Steigerung der Herstellungskosten geprägt. Allein im 3. Quartal hätten die Herstellungskosten mit 3,41 Mio. Euro den Quartalsumsatz von 2,31 Mio. Euro bei weitem überschritten. Für die ersten neun Monate beziffert Swing! die Herstellungskosten auf 8,21 Mio. Euro. Langfristig geht die Gesellschaft von einem nachhaltig positiven Geschäftsverlauf aus, auch wenn im 4. Quartal ein negatives Ergebnis zu erwarten sei.

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