Take-Two gründet mit Private Division neues Spielelabel
Der US-Publisher Take-Two Interactive hat mit Private Division ein neues Spielelabel aus der Taufe gehoben. Fünf namhafte Studios, die größtenteils von bekannten Branchengrößen gegründet wurden, hat Private Division bereits unter Vertrag.
Es grenzt an eine Sensation: Take-Two Interactive, seit Jahren mit den beiden erfolgreichen Spielelabel Rockstar Games und 2K im Markt aktiv, hat ein neues, drittes Label aus der Taufe gehoben: Private Division. Ziel des Labels ist es Produktionen von hoher Qualität von unabhängigen Entwicklerstudios unter Vertrag zu nehmen. "Private Division steht für Independent Games und Leading Talent", erklärt Markus Wilding, Senior Director International Marketing and Communications Private Division, gegenüber GamesMarkt.
Private Division sucht also nicht nach typischen Indie-Games sondern Projekte von Studios, die von erfahrenen Veteranen der Branche gegründet wurden. Und das neue Label kann bereits vom Start weg mit einigen überraschenden Partnern aufwarten: Obsidian Entertainment aus Irvine, V1 Interactive aus Redmond, Panache Digital Games aus Montreal, Squad aus Mexiko City und The Outsiders aus Stockholm stehen bereits als Partner fest. Damit hat Private Division Stars der Szene wie Tim Cain und Leonard Boyarsky ("Fallout"), Marcus Lehto ("Halo", "Master Chief"), David Goldfarb und Benjamin Cousins ("Battlefield) oder Patrice Désilets ("Assassin's Creed") unter Vertrag.
Überzeugt hat man die Riege der klanghaften Namen wohl mit verschiedenen Argumenten, unter anderem jedoch mit dem Versprechen, dass die jeweilige IP des Spiels in der Hand der Studios bleibt. Doch auch das Private-Division-Team selbst ist ein Argument: Bisher besteht es aus neun Mitarbeitern, die jedoch allesamt extrem erfahren in ihrem Metier sind. Und sie sind Gamer durch und durch. Sie agieren losgelöst von den Konzernstrukturen, können aber jederzeit bei Bedarf auf diese Zugreifen. Dadurch hat Private Division kreative Freiheit und Power zugleich, den notwendigen finanziellen Background bei schlanken Entscheidungsstrukturen.
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