Spielepublisher TDK Mediactive bilanziert sein zweites Quartalsergebnis 2001. CEO Vincent Bitetti: Die Terroranschläge in den USA haben sich darauf ebenso ausgewirkt wie der seiner Ansicht nach zu geringe Abverkauf des Game Boy Advance.

TDK Mediactive hat sein Geschäftsergebnis für das zweite Quartal bekannt gegeben, das am 30. September endete. Gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal legte der Softwarepublisher bei den Umsätzen um 272 Prozent auf rund 4,6 Mio. Dollar zu. Allerdings musste das Unternehmen auch einen Nettoverlust in Höhe von 94.918 Dollar hinnehmen. Im zweiten Quartal 2000 hatte TDK Mediactive noch 153.669 Dollar Nettogewinn erwirtschaftet. Für TDK Mediactives CEO Vincent Bitetti wurde das Ergebnis von zwei Faktoren beeinflusst: Zum einen "fiel der Abverkauf des Game Boy Advance geringer aus als erwartet". Zum anderen "haben sich die tragischen Ereignisse vom 11. September auch auf unser Geschäft ausgewirkt", so Bitetti. Trotzdem konnte der Nettoverlust im ersten Geschäftshalbjahr 2001 reduziert werden. Er betrug 470.754 Dollar (692.284 Dollar im ersten Fiskalhalbjahr 2000). Bei den Umsätzen verzeichnete der Softwarepublisher im Vergleich der beiden Halbjahre eine Steigerung um 6,7 Mio. Dollar auf rund 8,4 Mio. Dollar.

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