Teurer Spaß PS3
Nicht nur der Käufer, auch Sony muss pro verkaufter PlayStation 3 tief in die Tasche greifen. US-Medien rechneten nun aus, wie viel den Konzern jede Konsole kostet.
Bevor sich das Geschäft mit PlayStation 3 rentiert, muss der Sony-Konzern zunächst massiv investieren. Und mit den immensen Entwicklungskosten für Hard- und Software ist es nicht getan. Auch jetzt noch, wo der Konsolenverkauf in Japan und den USA begonnen hat, zahlt der Konzern kräftig drauf. US-Medien rechneten nun aus, welche Summe Sony jede verkaufte Konsole zu stehen kommt.
Als Grundlage dienen die ungefähren Kosten der verbauten Hardwarekomponenten. Obwohl dabei naturgemäß lediglich Näherungswerte erzielt werden können, geben die Zahlen ein gutes Bild vom erheblichen Kapitalaufwand, der für einen Konsolenlaunch nötig ist. Die kleinere PS3-Fassung mit 20 Gigabyte Festplatte wird in der Produktion so mit 805,85 Dollar je Einheit angegeben. Bei einem Verkaufspreis von 499 Dollar macht das ein Minus von mehr als 300 Dollar in den Sony-Kassen. Eine nicht ganz so große Lücke klafft beim Verkauf der großen 60-Gigabyte-Version. Zwar fallen hier in der Produktion 840 Dollar an, der höhere Verkaufspreis von 599 Dollar lässt den Zuschuss von Konzernseite jedoch auf 241 Dollar sinken. Bei einer Auslieferungsmenge von 400.000 Konsolen zum US-Launch häuft sich so schnell ein Millionenminus an.