TGS legt um knapp sieben Prozent zu
Die Tokio Game Show hat gegenüber dem Vorjahr mit einem Besucherplus geschlossen. Die Show selbst zeigte die zunehmende Bedeutung von Mobile Games.
Die Tokio Game Show, die besucherstärkste Messe rund um das Thema Computer- und Videogames, hat gegenüber dem Vorjahr ein deutliches Besucherplus erzielt. Nach Angaben der Organisatoren wurden insgesamt knapp über 160.000 Besucher an den drei Messetagen gezählt. Dies entspricht einem Plus von fast sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein neuer Besucherrekord wurde allerdings nicht erzielt. 1999, als die Messe noch zweimal im Jahr stattfand, war die Nachfrage noch etwas größer. Auf der Messe selbst haben vor allem Spiele für mobile Plattformen weiter an Bedeutung gewonnen. Laut der Nachrichtenagentur "Reuters" waren 26 Prozent der 461 gezeigten Games entweder für ein Handheld oder für Mobiltelefone. Im Vorjahr lag der Anteil noch bei 21 Prozent. Allein NTT DoCoMo, Japans führender bzw. dominierender Mobilfunkbetreiber, zeigte allein 45 Handyspiele auf seinem Stand. Im Vorjahr waren es "nur" 36. Einen deutlichen Wachstumsschub im Handheld-Sektor, der in Japan rund 23 Prozent des Umsatzkuchens generiert, erwarten sich Experten vor allem durch Sonys PlayStation Portable (PSP). Der "Walkman des 21. Jahrhunderts", wie Sony den PSP gerne bezeichnet, spricht die im Handheld-Markt bisher kaum erreichte Zielgruppe der über 20-Jährigen an.