Der französische Unterhaltungselektronikhersteller und Duplizierer Thomson hat für das erste Quartal 2004 einen Nettoumsatz von 1,859 Mrd. Euro ausgewiesen. Bereinigt um Währungseffekte bedeutet dies eine Steigerung um sechs Prozent.

Der französische Unterhaltungselektronikhersteller und Duplizierer Thomson hat für das erste Quartal 2004 einen Nettoumsatz von 1,859 Mrd. Euro ausgewiesen. Im ersten Quartal 2003 betrug der Umsatz noch 1,886 Mrd. Euro. Währungsbereinigt entspreche dies aber einem Plus von 6,1 Prozent, betonte Thomson in einer Unternehmensmitteilung. Im Bereich Digital Content Solutions, zu dem auch die Duplication-Division Thomsons gehört, wurde der Umsatz auf 521 Mio. Euro gesteigert (Q1 2003: 507 Mio. Euro). Währungsbereinigt entspreche das einem Plus von 11,2 Prozent. Dies sei vor allem auf das starke Wachstum bei der DVD-Replikation zurückzuführen (plus 74 Prozent). Die VHS-Duplikation ging dagegen um 38 Prozent zurück. Der Umsatz des Unternehmenssegments Industry & Consumer Solutions (Hardware) blieb mit 1,012 Mrd. Euro in etwa auf Vorjahresniveau. Hier war das Geschäft mit Fernsehgeräten am stabilsten. Für das kommende Quartal hofft Thomson, dass sich das kürzlich gestartete Engagement in China für DVD-Player-Techniken auszahlen wird. Im März hatte Thomson mit chinesischen Verbänden ein so genanntes Memorandum of Understanding geschlossen, das Lizenzbedingungen für die Nutzung von Thomson-Patenten sowohl für den chinesischen Markt als auch zu Exportzwecken regeln soll.

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