Zum zehnjährigen Geburtstag von "Skyrim" blickt Todd Howard zurück und hebt einige Schwachstellen hervor. Zudem sei "Starfield" eine willkommene Abwechslung für die EntwicklerInnen.

Im Vorfeld der Veröffentlichung von "The Elder Scrolls 5: Skyrim Anniversary Edition" am 11. November 2021 sprach Bethesda Director Todd Howard über einige Aspekte, die in dem Rollenspiel aus dem Jahr 2011 zu kurz kamen oder im Nachhinein verbesserungswürdig seien. Gegenüber IGN hob er hervor, dass sowohl die Interaktivität als auch die Tiefe der Spielwelt ausbaubar waren. Gleiches würde für die Computerintelligenz von Nicht-Spieler-Charakteren und die Reaktionen der KI auf die Aktionen der SpielerInnen gelten.

Todd Howard: "Es gibt eine Reihe von Aspekten, an denen wir nicht tief genug gehen, an denen die Interaktivität nur eine Fassade ist. Das kann man natürlich über alles sagen, aber ich denke, wenn wir über Spiele nachdenken und über das, was wir in Zukunft machen wollen, dann ist es wichtig, wie tief wir diese Systeme überhaupt machen können. Der andere Teil ist die Art und Weise, wie die Künstliche Intelligenz und die Nicht-Spieler-Charaktere auf einen reagieren - ich denke, wir haben noch einen weiten Weg vor uns, was [das] angeht. Das sind wohl die wichtigsten Punkte."

Ob seine Äußerungen auch ein Fingerzeig auf die kommenden Projekte von Bethesda Softworks sind, bleibt abzuwarten. Das nächste Rollenspiel des Studios wird "Starfield" sein. Es soll am 11. November 2022 für PC und Xbox-Konsolen veröffentlicht werden. Letztendlich gab der Erfolg von "The Elder Scrolls Online" und der aktuelle Ruf der Franchise den EntwickerInnen das Vertrauen, sich zunächst auf "Starfield" zu konzentrieren und nicht "The Elder Scrolls 6" priorisieren zu müssen. Vielmehr würden sie seit 2015 an dem neuen Sci-Fi-Projekt arbeiten. Howard sagte: "Wir hatten das Gefühl, dass wir etwas wie "Starfield" machen wollten ... wir wollten schon lange etwas anderes machen, etwas, das in einem neuen Universum spielt, also (...) wenn nicht jetzt, wann dann? Ich hatte das Gefühl, wenn wir es nicht jetzt machen, könnte das 'wann' auch 'nie' sein. (...) Alles dauert länger, als wir es gerne hätten, aber wir wollen sicherstellen, dass wir es richtig machen".

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Marcel Kleffmann
Marcel Kleffmann is Chief of Content of GamesMarket and our B2B and B2C expert for hardware, market data, products and launch numbers with more than two decades of editorial experience.
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