Die Phenomedia-Insolvenz hat ihr erstes Opfer gefordert: Die Entwicklerschmiede TriNodE musste jetzt ihrerseits Insolvenzantrag stellen. Laut TriNodE-Chef Ewers treffe aber auch die deutsche Spielebranche eine Mitschuld.

Die deutsche Vorzeigespieleschmiede TriNodE Entertainment hat Insolvenzantrag gestellt. Aus dem Studio unter der Leitung des engagierten Branchenveterans und USF-Verantwortlichen Bernhard Ewers stammen Titel wie " RIM - Battle Planets" oder "Das verrückte Labyrinth". Andauernde Zahlungsverzögerungen sowie kurzfristige, unerwartete Projektausfälle des letzten Monats - bedingt durch die Insolvenz der Phenomedia AG - sind laut Ewers dafür verantwortlich, dass das Tagesgeschäft vorerst eingestellt wird. Im Moment würden Gespräche über angefangene Spieleprojekte geführt, zu denen u. a. eine Wirtschaftssimulation und ein Internet-Multiplayer-Titel gehörten. Mitschuld an der Insolvenz gibt Ewers der deutschen Spielebranche: "Für mich und mein Team sind die Mechanismen und das Geschäftsgebaren der Branche im letzten Halbjahr für die Marktlage deutlich mitverantwortlich. Gerade die deutsche Branche weist meiner Ansicht nach einen eklatanten Mangel an Professionalität auf."

Share this post

Written by