Ubi Soft: Rekordumsatz und weniger Gewinn
Ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2002/2003 liegt hinter Ubi Soft Entertainment. Die Blockbuster der Tom Clacy-Reihe haben den Franzosen zu einem Rekordumsatz verholfen. Nur der starke Euro drückt die gute Stimmung ein wenig.
Mit einem Umsatz von 453 Mio. Euro stellt das Geschäftsjahr 2002/2003 einen neuen Rekord für Ubi Soft Entertainment dar. Gegenüber den 369 Mio. Euro des Vorjahrs bedeutet dies bei konstanten Wechselkursen ein Umsatzplus von glatten 30 Prozent. Hautumsatzbringer für die Franzosen war der Blockbuster "Splinter Cell" (PC, Xbox, PS2, GC, GBA). Auf jedem System, für das der Titel umgesetzt wurde, gelang es "Splinter Cell", in die Toppositionen der internationalen Charts vorzudringen. Ebenfalls sehr zufrieden ist man mit der Performance von "Rayman 3" (PC, PS2, Xbox, GCN, GBA) und "Tom Clancy's Ghost Recon" (PS2, Xbox, GCN). Der operative Gewinn von Ubi Soft Entertainment liegt nach französischen Bilanzierungsregeln bei 37,1 Mio. Euro. 4,9 Mio. Euro können als Nettogewinn verbucht werden. Trotz deutlich geringerer Umsätze hatte der Gewinn im Vorjahr mit 7,9 Mio. Euro spürbar höher gelegen. Dies ist zum Großteil der Stärke des Euro gegenüber dem Dollar zuzurechnen. Ubi Soft blickt sehr optimistisch in das nächste Geschäftsjahr. Hat man in den letzten zwölf Monaten fünf Megaseller veröffentlicht, ist für das nächste Fiskaljahr die Veröffentlichung von acht potenziellen AAA-Titel geplant. Bei konstanten Wechselkursen geht der Vorstand für 2003/2004 von einem Umsatzwachstum zwischen 17 und 22 Prozent aus. Das operative Ergebnis werde zwischen 42 und 48 Mio. Euro liegen.