Ubisoft verlängert Abkommen mit Calyon
Ubisoft und Calyon haben die Verlängerung eines im Herbst 2003 angekündigten Swapgeschäfts beschlossen. Der Termin für den Rückkauf der damals veräußerten Aktien wurde von Ende Februar 2005 auf Ende Februar 2006 verlegt.
Ubisoft und die Investmentbank Calyon haben ihren bestehenden Vertrag über ein so genanntes Swapgeschäft verlängert. Der Vertrag wurde im Oktober 2003 ursprünglich mit der Crédit Lyonnais vereinbart und sah den Verkauf von knapp über 900.000 Ubisoft-Aktien vor, bei gleichzeitigem Abschluss eines Termingeschäfts für den Rückkauf zu Ende Februar 2005. Zwischenzeitlich gingen alle Rechte und Obligationen von der Crédit Lyonnais zur Investmentbank Calyon über. Mit Calyon hat Ubisoft nun vereinbart, dass die Frist für den Rückkauf der Aktien bis zum 28. Februar 2006 verlängert wird.
Die Vertragsverlängerung ist besonders in Zusammenhang mit dem Einstieg von Electronic Arts bei Ubisoft interessant, da das Abkommen auch Klauseln über den Verkauf des Aktienpakets enthält. Unter anderem ist Calyon zum Verkauf berechtigt, wenn Ubisoft dies explizit wünscht. Das Anteilspaket entspricht in etwa 5,2 Prozent des ausgegebenen Aktienvolumens. Ubisoft hatte nach dem erfolgten Einstieg angekündigt, alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergreifen zu wollen, um eine Übernahme durch EA zu verhindern.