In einem Investorengespräch verrät CD Projekts CFO, dass mehr als die Hälfte der Vorverkäufe von "Cyberpunk 2077" digital erfolgten. Die genauen Pre-Order-Zahlen wurden aber verschwiegen.

Die Vorbestellungen von "Cyberpunk 2077" wurden zum größeren Teil für die digitale Version getätigt. Das sagte der CFO von CD Projekt Piotr Nielubowicz in einem kürzlichen Gespräch mit Investoren zum Q3-Finanzbericht, transkribiert durch SeekingAlpha. Außerdem überstiegen sie die von "The Witcher 3" sowie die seiner Vorgänger deutlich.

Generell sieht Nielubowicz einen klaren Trend hin zum Digitalen: "Und der Verlauf von 'Witcher 3' zeigt, je länger ein Spiel auf dem Markt ist, desto mehr - verschiebt sich die Aufteilung wieder in Richtung digital. Bei 'Witcher 3' ist es die große Mehrheit. Und bei 'Witcher 2 und 1' ist es - sagen wir, 99 Prozent der Einkünfte, die wir generieren, sind digital. Deshalb ist es die einzige Richtung, die in naher und ferner Zukunft erwartet werden kann."

Wie hoch die Vorverkäufe wiederum genau ausfallen, wurde selbst auf Nachfrage unter Verschluss gehalten. Zu den Einkünften aus den Vorbestellungen sagte Co-CEO Adam Kici?ski: "Alle Einnahmen, die wir durch 'Cyberpunk' generieren, sind nicht direkt unter unserer Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt. Sie finden sich in unserer Bilanz als Rechnungsabgrenzungsposten und wir werden sie zur Veröffentlichung des Spiels präsentieren." Der entsprechende Posten stieg laut Finanzbericht um knapp 77,7 Millionen Z?oty bzw. 17,3 Millionen Euro an. In diesen Anstieg zählen jedoch auch andere Faktoren, etwa Lizenzgebühren.

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