Sowohl Microsoft als auch Nintendo haben umgehend auf einen Pressebericht reagiert, wonach der Redmonder Softwarekonzern an einer Übernahme Nintendos interessiert sei. Dementis beider Unternehmen rückten die Meldung nun ins rechte Licht.

Microsoft und Nintendo haben umgehend eine Meldung der "Wirtschaftswoche" dementiert, wonach Microsoft Nintendo kaufen würde, sollte sich die Möglichkeit dazu bieten. Während Microsoft verlauten ließ, der Bericht sei "unzuverlässig" und die Aussagen von Microsoft-Gründer Bill Gates seien falsch interpretiert worden, fiel die Antwort Nintendos deutlicher aus. "Nintendo steht nicht zum Verkauf, und es gab weder Anfragen noch Gespräche", stellte Nintendos PR-Chef Yasuhiro Minagawa gegenüber AFP klar. Auch Reuters-Analysten konnten dem Bericht wenig abgewinnen. Allein die Tatsache, dass Microsoft in den kommenden vier Jahren 75 Mrd. Dollar Barreserven abbauen wolle, zeige doch, dass keine größeren Übernahmen geplant seien.

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