Sony Computer Entertainment geht in Großbritannien gegen Händler vor, die PSP aus Japan und den USA importieren.

Eigentlich ist das Problem seit Jahren vom Tisch. Importe von Konsolen und der entsprechenden Software aus Japan und den USA für den gewerbsmäßigen Handel sind nicht erlaubt. Doch genau hier bahnt sich laut einem Bericht von "Reuters" für Sony Computer Entertainment (SCE) in Großbritannien ein neuer Rechtsstreit an. Verschiedene Internet- aber auch stationäre Händler haben begonnen, Sonys PlayStation Portable (PSP) zu importieren. Die Nachfrage sei angesichts des verschobenen Europastarts groß. SCE reagierte prompt und verschickte Unterlassungsanordnungen. Doch nach Informationen von "Reuters" wollen es einige Händler darauf ankommen lassen. Hintergrund ist, dass SCEs Unterlassungsanordnungen sich auf das eingetragene original PlayStation-Warenzeichen bezog. Hinzu kommt, dass die Schutzmarke PSP in Großbritannien einer kleinen IT-Firma aus Bristol gehört. Ob dies jedoch ausreicht, um eigentlich verbotene Parallelimporte zu rechtfertigen, ist fraglich und wird nun wohl von britischen Gerichten entschieden werden.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
Jumpgate Signs Publishing Agreement With Daedalic for New Strategy Game
Carsten Fichtelmann, CEO of Daedalic Entertainment GmbH / Patrick Streppel, Founder and CEO, gameXcite GmbH and Chief Product Officer, Jumpgate AB © Daedalic / Jumpgate

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By Marcel Kleffmann 2 min read