Nach einer Befragung des Verbands eco glaubt die Mehrheit der Mobilfunkexperten an einen Erfolg von i-mode in Deutschland. Getrübt wird diese positive Erwartung durch die mangelnde Verfügbarkeit passender Endgeräte.

Spieleentwickler und andere Anbieter von Inhalten für mobile Dienste werden vom neuen Mobilfunkstandard i-mode in Deutschland profitieren. Dieser Ansicht sind 52 Prozent der Mobilkommunikationsfachleute, die der Verband der deutschen Internetwirtschaft, eco Electronic Commerce Forum, zum Thema i-mode befragte. Als wichtigste Anwendung bezeichneten die Experten Spiele (26 Prozent), gefolgt von Kommunikationsangeboten (23 Prozent). Sorgen bereiteten allerdings die Endgeräte. Nach der Erklärung Nokias, keine Handys für i-mode zu bauen, blieben nur noch Nischenanbieter wie NEC und Toshiba übrig. Folglich halten 58 Prozent der Befragten die mangelnde Verfügbarkeit von Endgeräten für ein Hauptproblem von i-mode. Dennoch nehmen 43 Prozent der Fachleute an, dass i-mode in Europa bis zum Jahr 2005 einen Marktanteil von zehn bis 15 Prozent erreichen wird.

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