US-Analysten sehen Preisreduzierung skeptisch
Mehrere US-Analysten haben öffentlich bezweifelt, dass die zur E3 bekannt gegebenen Preissenkungen bei Xbox und PS2 langfristig Auswirkungen auf den Abverkauf haben werden.
Mehrere Analysten haben gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters langfristige Marktimpulse durch die jüngste Preissenkung bei Xbox und PS2 in den USA bezweifelt. Es sei unwahrscheinlich, dass durch die Reduzierung um nur 20 Dollar eine neue, größere Käuferschicht gewonnen werden könne. Die Finanzanalysten gehen von einer weiteren Preisrunde im US-Markt noch in diesem Jahr aus. Einige stellten auch den Sinn von Sony Computer Entertainments Plan in Frage, den Preis jetzt zu senken und mit einer neuen PS2-Version wieder auf 199 Dollar anzuheben. Schließlich wäre es das erste Mal in der Geschichte der Videospielindustrie, dass ein Preis für ein Hardwareprodukt nach oben gesetzt würde. Kurzfristig rechnen die Finanzexperten jedoch mit einem deutlichen Absatzanstieg. Dies sei jedoch auch durch die abwartende Haltung vieler Konsumenten vor der E3 zu erklären. Viele hätten einen geplanten Konsolenkauf verschoben, da sie mit einer Preisreduzierung gerechnet hätten.