Die US-Medienindustrie hat im Jahr 2003 aus Verbraucherausgaben für Medien (z. B. Pay-TV, DVD) insgesamt 178,4 Mrd. Dollar eingenommen. Erstmals wurde damit mehr als mit werbebasierten Medien umgesetzt.

US-Medienunternehmen haben im vergangenen Jahr mehr durch den Verkauf ihrer Produkte als mit Werbung eingenommen. Das berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf eine aktuelle Studie von Veronis Suhler Stevenson. Demnach hat die US-Medienindustrie aus Abonnements (Pay-TV, Internet), DVD und anderen Verbraucherausgaben für Medien (z. B. Games) im Jahr 2003 insgesamt 178,4 Mrd. Dollar eingenommen. Das entspricht einem Wachstum von 6,5 Prozent. Die Gesamtwerbeeinahmen in Höhe von 175,8 Mrd. Dollar wurden damit im letzten Jahr erstmals von den Produktverkäufen überholt. Damit zeichne sich ein Trend weg von der Werbung, hin zum Konsumenten ab, heißt es weiter. US-Konsumenten gaben im vergangenen Jahr 2,25 Prozent ihres Budgets für Kommunikation und Medien aus - doppelt so viel als noch vor 25 Jahren. Während das Wachstum von Zeit und Geld, das US-Konsumenten in werbebasierte Medien wie Free-TV, Radio, Zeitungen und Magazine investieren, relativ flach verläuft, steigen die Ausgaben für bezahlte Medieninhalte rasant. Darunter versteht die Studie Inhalte wie Pay-TV, Internet, Kino, DVD und Computerspiele. Verbraucherausgaben machten 2003 bereits 27,5 Prozent aller US-Medienumsätze aus.

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