Die US-Gamer haben im ersten Quartal 2012 nach aktuellen Daten der NPD Group fast genau so viel Geld für Game-Downloads ausgegeben wie für Games-Neuware auf Datenträgern. Während aber der physische Markt gegenüber Vorjahr schrumpfte, legte der digitale Vertrieb zweistellig zu.

1,5 Mrd. US-Dollar haben Konsumenten in den USA nach aktuellen Daten der Marktforschungsgruppe NPD im ersten Quartal in Games-Neuware auf Datenträgern investiert. Fast genau so viel, nämlich 1,38 Mrd. Dollar, gaben sie im gleichen Zeitraum für Game-Downloads aus. Während sich beide Vertriebsformen vom Wert her einander annähern, schlägt das Pendel deutlich zugunsten des digitalen Vertriebs aus. Nur mit den Umsätzen aus Verleih- und 2nd-Hand-Handel, die laut NPD im ersten Quartal 525 Mio. Dollar ausmachten, erreicht der physische Software-Markt mit einem Gesamtumsatz 2,025 Mrd. Dollar ein nur einstelliges Minus von fünf Prozent im Jahresvergleich. Gleichzeitig legten die Downloadverkäufe aber um zehn Prozent zu. Die Verluste im physischen Markt gänzlich ausgleichen kann der Digitalmarkt aber noch nicht, wie NPD-Analystin Anita Frazier betont. Doch zeigten die Daten deutlich die fundamentalen Veränderungen, mit denen sich der Gamesmarkt derzeit konfrontiert sieht, so Frazier.

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By Pascal Wagner 3 min read