USA: Familieninstitut kritisiert Spiele-Rating
Das unabhängige National Institute on Media and the Family (NIMF) hat in der neuesten Ausgabe des "Video Game Report Card" vor allem die Effizienz der freiwilligen Alterskennzeichnung bei Computer- und Videospielen in den USA attackiert. Das ESRB selbst sowie der Handelsverband IEMA regierten empört.
Zum neunten Mal hat das National Institute on Media and the Family (NIMF), eine unabhängige Non-Profit-Organisation, den "Video Game Report Card"-Bericht vorgelegt. Darin analysiert das NIMF gängige Praktiken der Videospielbranche beim Jugendschutz und stellt Noten im Stil des US-Schulsystems aus.
Einmal mehr ging das NIMF mit der Branche hart ins Gericht. Vor allem das Alterskennzeichnungssystem der ESRB sowie die im Verband IEMA organisierten Händler wurden kritisiert und deren Maßnahmen als unzureichend bewertet. In separaten Stellungnahmen wiesen sowohl ESRB als auch IEMA die Vorwürfe zurück. Unter anderem sei ein Programm zur Schulung der Handelsmitarbeiter noch nicht abgeschlossen. Für eine Beurteilung sei es deshalb noch zu früh.
Einen ausführlichen Bericht zu den Kritikpunkten sowie den Reaktionen finden Sie in unserer Rubrik .