USA: Mitarbeiterschwund bei Sony und Nintendo
Einsparungen bei Sony Computer Entertainment of America führten Presseberichten zufolge zu bis zu 100 Entlassungen in der US-Zentrale des Konsolenherstellers. Derweil kommt es bei Nintendo of America offenbar zu einem Aderlass in den Bereichen Sales und Marketing.
US-Medien zufolge bahnt sich bei Sony Computer Entertainment of America eine Entlassungswelle an. Bis zu 100 Stellen sollen demnach in der US-Zentrale eingespart werden. Sony bestätigte die Freistellungen und nannte als Gründe Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen. Der Schritt folgt einer Entlassungswelle der europäischen SCE-Niederlassung im April. Damals mussten rund 160 Mitarbeiter gehen.
Derweil kommt es bei Nintendo of America offenbar zu einem Aderlass in den Bereichen Sales und Marketing. Medienberichten zufolge will der Konzern die Abteilung aus der Zentrale in Redmond ausgliedern und verlagern. Führungskräfte wie Beth Llewelyn, Senior Director PR, Perrin Kaplin, Vice President of Marketing and Corporate Affairs und George Harrison, Senior Vice President of Marketing and Corporate Communications, hätten daraufhin ihren Hut genommen. Zudem seien bis zu 90 Prozent der Mitarbeiter in beiden Abteilungen gegangen, heißt es. Nintendo kommentierte die Berichte nicht.