USA: Spielemarkt wächst rasant
815,5 Mio. Dollar hat die US-Spielebranche im Mai mit Konsolen-Soft- und Hardware umgesetzt, 49 Prozent mehr als im Vorjahr. Die bestverkaufte Hardware war einmal mehr Nintendo DS, Rang zwei belegt erneut Nintendo Wii.
Der Umsatzboom der US-Spielebranche hält weiter an. Aktuellen Daten der Marktforscher der NPD Group zufolge hat die Branche mit Videospielen, Konsolen und Handhelds sowie Zubehör im Mai 2007 einen Umsatz von 815,5 Mio. Dollar erwirtschaftet. Dies entspricht einem Plus von fast 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein 319,3 Mio. Dollar Umsatz entfielen dabei auf das Marktsegment Videospiel-Hardware. 221,4 Mio. Dollar wurden mit dem Verkauf von TV-basierten Spielkonsolen, 97,9 Mio. mit dem von Handhelds generiert. Im Jahresvergleich stiegen die Werte um 79 Prozent bei den Konsolen bzw. 45 Prozent bei den Handhelds. Das meistverkaufte Gerät war einmal mehr Nintendo DS. Das Erfolgs-Handheld ging rund 423.000 Mal über die Ladentheken der US-Händler. Auf Rang zwei folgte Nintendo Wii mit 338.000 verkauften Units, vor der PSP mit 221.000, der PS2 mit 188.000 und der Xbox 360 mit 155.000 Units. Microsofts Next-Gen-Konsole verkaufte sich somit fast doppelt so häufig wie Sonys PlayStation 3, von der im Mai 82.000 Exemplare in den USA verkauft wurden. Die PS3 liegt damit auch nur knapp vor Nintendos Game Boy Advance, der 81.000 Mal über die Ladentheken ging.
Ein deutliches Umsatzplus gab es auch bei der Software. Der Umsatz mit Videospielen stieg gegenüber dem Mai 2006 um 33,2 Prozent auf 380,8 Mio. Dollar. Rund 274 Mio. Dollar entfallen dabei auf die Konsolensoftware, rund 107 Mio. Dollar wurden mit Handheld-Spielen generiert. Hinsichtlich der Marktanteile bei der Software liegt erwartungsgemäß Nintendo mit 22 Prozent weiter auf Rang eins, gefolgt von Activision (20 Prozent) und EA (17 Prozent).