Die USK hat mit einer offiziellen Pressemitteilung auf eine Mitteilung des bayerischen Innenministers Günther Beckstein reagiert. Dieser warf nach einem Bericht von "Spiegel Online" über den deutschen Entwicklerpreis der USK "haltlose Unterstellungen" gegenüber dem Kriminologen Prof. Dr. Pfeiffer vor.

Der deutsche Entwicklerpreis hat ein ungewöhnliches Nachspiel. So sah sich Bayerns Innenminister Günther Beckstein zu einer Pressemitteilung veranlasst, um auf die Vorwürfe gegen Christian Pfeiffer zu reagieren, die der USK-Geschäftsführer Klaus Spieler am Abend der Preisverleihung geäußert haben soll und über die "Spiegel Online" berichtete. "Da die USK offenbar keine sachlichen Argumente gegen die Kritik Pfeiffers aufzuweisen hat, versucht sie mit der haltlosen Unterstellung, Pfeiffer wolle 'die USK übernehmen', Stimmung zu machen", so Beckstein. Diese durchsichtigen Versuche der USK seien allerdings zum Scheitern verurteilt. Mit keinem Wort geht Beckstein allerdings darauf ein, dass es Thomas Jarzombek, Landtagsabgeordneter der Union in NRW, war, der Pfeiffer - wenn auch nur als Gedankenspiel - monetäre Motive für seinen Anti-USK-Feldzug unterstellte. USK-Chef Spieler stimmte Jarzombek laut "Spiegel Online" zumindest indirekt zu.

Auf dieses Detail ging nun auch die USK in ihrer offiziellen Pressemitteilung ein, die sie als Reaktion auf Becksteins Äußerungen veröffentlichte. "Die USK habe nicht wörtlich geäußert, 'Prof. Pfeiffer wolle die USK übernehmen'", heißt es darin. Stattdessen habe man eine solche Äußerung von anderer Seite zustimmend aufgenommen. "Prof. Pfeiffer betreibt seit Längerem eine Kampagne gegen die USK. Er stützt sich dabei auf einen selbst erteilten Auftrag zu ihrer Evaluierung", so die USK weiter. Tatsächlich sei der Auftrag von Bund und Ländern jedoch an das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung der Universität Hamburg gegangen. Es sei daher nahe liegend, dass in der Öffentlichkeit Vermutungen über die Motive und Ziele Pfeiffers ausgetauscht würden.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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