2.686 Softwaretitel wurden 2005 der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle zur Prüfung vorgelegt. Fast 60 Prozent aller Titel erhielten eine Altersfreigabe unter 12 Jahren. 40 Mal wurde eine Kennzeichnung abgelehnt, was 1,5 Prozent aller eingereichten Titel entspricht.

Die Jahresbilanz 2005 der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) spricht eine deutliche Sprache: Der Jugendmedienschutz in Deutschland funktioniert. 2.686 Softwaretitel wurden im vergangenen Jahr zur Prüfung vorgelegt. Dabei erhielten über 60 Prozent eine Altersfreigabe unter 12 Jahren. PC- und Konsolentitel hielten sich in etwa die Waage. Während 1.310 Titel für PC und Mac vorgelegt wurden (Vorjahr: 1.190), stieg die Anzahl der Konsolentitel von 895 im Vorjahr auf nun 1.197 Spiele an. Die meisten Konsolenspiele wurden für PlayStation 2 eingereicht (432). Auf den weiteren Plätzen folgen Xbox (274), Game Boy Advance (156), Nintendo DS (105) und GameCube (89). Erstmals in die Bilanz aufgenommen wurden PlayStation Portable mit 85 geprüften Spielen und Microsofts Xbox 360 mit 48 Prüfungen.

Nach Genre vereinten Arcade-Spiele die meisten Prüfungen auf sich. 556 Arcade-Spiele wurden 2005 geprüft. Den zweiten Rang nahmen Spielesammlungen ein, deren Zahl im Jahresvergleich von 197 auf 363 Titel anstieg. Auf Platz drei folgt mit 219 zur Prüfung vorgelegten Spielen das Shooter-Genre fast gleichauf mit Sportspielen (216). "Bund und Länder waren sich im Jahr 2005 einig: Die Selbstkontrolle für Computerspiele funktioniert. Auch im Bereich 'Keine Kennzeichnung gemäß §14 JuSchG' gab es den beiderseits anerkannten fachlichen Austausch", so Dr. Klaus-Peter Gerstenberger, Leiter der USK.

Insgesamt 40 Mal verweigerte die USK 2005 eine Kennzeichnung. Dies entspricht 1,5 Prozent aller geprüften Titel. Gegenüber 2004 ein Anstieg von 0,6 Prozent.

Prüfentscheidungen der USK 2005 (in Prozent) Ohne Altersbeschränkung: 44,7 ab 6 Jahren: 14,3 ab 12 Jahren: 17,9 ab 16 Jahren: 17,5 Keine Jugendfreigabe: 4,1 Keine Kennzeichnung: 1,5

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