Valve hat weitere Details zu Steam Direct veröffentlicht. So hat Valve ursprüngliche Überlegungen über Bord geworfen, wonach Entwickler pro Release 500 Dollar hätten bezahlen müssen.

Valve hat einen weiteren Schritt zur finalen Ablösung von Steam Greenlight hin zu Steam Direct getätigt. In einem Blogeintrag enthüllte der Entwickler und Steam-Betreiber die Höhe der Gebühr, die künftig Indies für einen Spielerelease auf Steam zahlen müssen. Die liegt mit 100 Dollar pro Spiel am unteren Ende dessen, was in den vergangenen Wochen und Monaten in der Entwickler-Community als "Sweat-Spot" diskutiert wurde. Valve selbst sagt in dem Blogeintrag, dass man ursprünglich eine Gebühr von 500 Dollar pro Spiel im Sinn hatte.

Das Ziel dieser Gebühr ist - und da wird Valve auch von Seiten der Entwickler unterstützt - eine Mindestschwelle für Releases einzuführen, damit auch wirklich nur ernsthafte Angebote auf Steam landen. Gleichzeitig sollte die Gebühr aber so niedrig sein, dass auch künftig finanzschwache Indie-Entwickler sich einen Release problemlos leisten können.

Parallel zur Gebühr hat Steam weitere Veränderungen in dem Kuratoren-System angekündigt. Abschließend bittet Valve vorsorglich um Geduld der Kunden. Wie bei jeder Veränderung an der Shop-Software werde es einige Anläufe benötigen, bis alle Fehler ausgemerzt sind. "Aber wir sind optimistisch", so Valve.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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