Der ehemalige Gameforge CEO Carsten van Husen hat mit Eleet Games sein neues Projekt vorgestellt: Einen Publisher von Blockchain-Games, bei dessen Projekten der Spielspaß im Vordergrund, die Nutzung von NFTs & Co. nur optional sein soll. Als Gründer mit an Bord ist Peter Stein, als Berater Ian Livingstone. Zwei Deutsche Studios sind unter Vertrag.

Carsten van Husen und Peter Stein haben ihr neues Projekt enthüllt. Gemeinsam gründeten sie den in Karlsruhe ansäßigen Publisher Eleet Games. Das Unternehmen springt auf den Zug der Blockchain-Games auf, will nach eigenen Angaben aber einiges anders angehen. "Nur, wenn unsere Spiele unterhalten, werden wir kurz- und langfristig Erfolg haben" sagt Carsten van Husen. "Bei uns muss sich niemand mit Crypto beschäftigen, keinen Token oder NFT kaufen. Einfach mitspielen und schauen, ob das Spiel Spaß macht!"

Van Husen und Stein, die als CEO bzw. COO fungieren, gründeten das Unternehmen bereits Mitte 2021 und bauten seither an der Realisierung. Entsprechend kommt Eleet auch nicht mit leeren Händen an das Licht der Öffentlichkeit. Mit Sir Ian Livingstone, dem Gründer von Games Workshop und ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von Eidos, haben die Gründer einen prominenten Berater an Bord. Ob Livingstone mit seiner Beteiligungsgesellschaft Hiro Capital auch finanziell bei Eleet beteiligt ist, is unbekannt.

Auch spieleseitig stehen die Karlsruher nicht blank dar. Mit "Oathbound" und "Might'n Mow'em" befinden sich bereits zwei Projekte in Entwicklung. Beide werden derzeit in Deutschland entwickelt. Das Free-to-Play-MMORPG mit optionaler Blockchain "Oathbound" befindet sich in der Closed Alpha und entsteht beim Kölner Studio Encurio. "Might'n Mow'em" vom Karlsruher Entwickler Evil Grog Games ist ein Unity-basiertes Spiel ohne Blockchain, das als Buy-to-Play vermarktet werden soll.

Neben der optionalen Nutzung der Blockchain-Technologie, die den Spieler:innen das Mitverdienen an den Games-Umsätzen ermöglichen soll, und dem Fokus auf Spielspaß wollen van Husen und Stein die künftige Community auch an wichtigen Entscheidungsprozessen partizipieren lassen. Konkret sollen 50 Prozent aller unter Eleet erwirtschafteten Umsätze an die Eleet Token Eigentümer:innen verteilt werden. Hinsichtlich der Entscheidungen will das Unternehmen die Community bei Fragen wie der Monetarisierung von Games einbeziehen, aber auch bei Entscheidungen welches Spiel als nächstes entwickelt werden soll.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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