Vedes startet Roll-out eigener PoS-Terminals im April
Die Spielwarenhändler-Vebundgruppe Vedes hat ein erfolgreiches Jahr 2016 bilanziert. 2017 will Vedes seine Omnichannel-Strategie voran bringen und plant ab April den Roll-out einer digitalen Shoppling-Lösung.
636 Millionen Euro oder 4,8 Prozent mehr als im Vorjahr - so lautet das Ergebnis beim Einzelhandelsumsatz der Mitglieder der Vedes Gruppe in Europa. Die Mitglieder in Deutschland konnten ihren Umsatz mit 5,1 Prozent auf 556 Millionen Euro sogar überdurchschnittlich steigern. Auch der Zentralregulierungsumsatz stieg um 5,2 Prozent auf 312 Millionen Euro. "Nach einer Ergebnissverbeserung von insgesamt über sieben Millionen Euro in den letzten beiden Jahren werden wir unsere Energie jetzt auf unsere Markt- und Digitalisierungsoffensive konzentrieren", kündigte der Vedes-Vorstandsvorsitzene Dr. Thomas Märtz auf einer Pressekonferenz anlässlich der Spielwarenmesse an.
Ein wichtiger Bestandteil der geplanten Digitalisierungsoffensive im Rahmen der Multichannel-Strategie ist eine eigene digitale Shopplinglösung. Sie soll ab dem 1. April an die Händler ausgeliefert werden. Dabei handelt es sich um Terminals, welche die Regale im Laden virtuell verlängern. Kunden können dort Waren bestellen und sie dank der Anbindung ans Warenwirtschaftsystem des Händlers nicht nur nach Hause, sondern auch ins Geschäft ordern. Die Plattform steht zudem als eCommerce-Lösung im Interent bereit, so dass auch Pick-up-Order im Internet künfitig möglich sein werden.
"Für die Zukunftsfähigkeit ist es entscheidend, den stationären Handel durch die bestmögliche Verknüpfung mit dem Online-Handel zu stärken und die Vorteile beider Vertriebskanäle optimal auszuspielen", so Achim Weniger, Vedes-Vorstand.