Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat eine spürbare Entlastung für die Beschäftigten im Einzelhandel im Weihnachtsgeschäft und den ersten Monaten nach der Euroeinführung gefordert.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) macht sich für die Beschäftigten im Einzelhandel stark. "Nach vier langen Samstagen, weiteren Sonderöffnungszeiten und dem bekannten Verkaufsstress vor Weihnachten liegt auf dem Einzelhandelspersonal die Hauptlast des Bargeldumtausches bei der Währungsumstellung", erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Franziska Wietholt in Berlin. Die Gewerkschaft fordert deshalb eine spürbare Entlastung. Diese soll durch die Einstellung von zusätzlichem Personal, zumindest für eine Übergangszeit, erreicht werden. Wietholt richtete außerdem einen Appell an die Verbraucher, mangelnden Service nicht den Mitarbeitern, sondern der Personalplanung der Einzelhandelsunternehmen anzulasten. Nach Angaben von ver.di ist die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel in der Vergangenheit durchschnittlich um 40.000 Mitarbeiter pro Jahr zurückgegangen. Gleichzeitig habe sich die Verkaufsfläche seit 1970 mehr als verdoppelt.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.