Videospiel-Importe brechen ein
Wie das Statistische Bundesamt anlässlich der GC - Games Convention bekannt gab, wurden von Januar bis Mai Videospiele im Wert von 110,1 Mio. nach Deutschland importiert. Gegenüber dem Vergleichswert aus dem Vorjahr entspricht das einem Rückgang um 70,9 Prozent.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, sind die Importe im Zeitraum Januar bis Mai 2004 gegenüber dem Vorjahr deutlich eingebrochen. Wurden in den ersten fünf Monaten 2003 noch Videospiele im Wert von 378,4 Mio. Euro - vornehmlich aus China - eingeführt, so ist dieser Wert 2004 auf 110,1 Mio. Euro zurückgegangene. Mit 59,2 Mio. Euro war das Reich der Mitte aber erneut wichtigster Handelspartner (Vorjahr: 246,9 Mio.). Weitere nennenswerte Handelsländer waren die Niederlande mit 41,1 Mio. Euro (2003: 87,4 Mio.), Großbritannien mit 3,1 Mio. Euro (Vorjahr: 1,3 Mio.) und Japan mit 2,8 Mio. Euro (2003: 38,1 Mio.). Den Höchstwert erreichten die Importe mit Einführung der aktuellen Konsolen, als Konsolenspiele mit einem Gesamtwert von 924,3 Mio. Euro eingeführt wurden. Im Jahr 2003 gingen die Importe um ein Viertel auf 694,7 Mio. Euro zurück. Auch die Exporte aus Deutschland waren rückläufig: Im Zeitraum Januar bis Mai wurden Videospiele im Wert von 111,5 Mio. Euro aus der Bundesrepublik ausgeführt - ein Rückgang um 36,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.