In einem offenen Brief an die Aktionäre und die Belegschaft hat das Management von Vivendi Universal die angespannte Situation bei dem Medienkonzern erklärt.

In einem  hat Vivendi Universal auf die anhaltenden Gerüchte um den in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Medienkonzern reagiert. "Wir hatten kurzzeitig eine dramatische Finanzkrise", erklärt darin CEO Jean-René Fourtou. Kurzfristig sei eine Erhöhung der Kreditlinie um eine Mrd. Euro erzielt worden. Allerdings benötige Vivendi Universal eine weitere Erhöhung des Kreditrahmens um zwei Mrd. Euro, um die geplanten Verkäufe nicht überstützt zum Abschluss bringen zu müssen. Laut Fourtou werde dieser zusätzliche Kredit bis Ende September in trockenen Tüchern sein. In dem offenen Brief kündigte der Vivendi Universal-CEO zudem an, Vermögenswerte für insgesamt zehn Mrd. Euro innerhalb der nächsten zwei Jahre zu veräußern. Rund fünf Mrd. Euro sollen durch Verkäufe bereits innerhalb der nächsten neun Monte erzielt werden. Fourtou schloss jedoch aus, dass die Anteile an Vivendi Enviroment, Cegetel oder der 49-Prozent-Anteil an der künftigen Canal Plus davon betroffen sein werden. Auch seien mit Ausnahme von Houghton Mifflin keine Publishing-Divisionen betroffen, weder von Vivendi Universal Publishing, noch der Universal Musik Group oder der Vivendi Universal Entertainment.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.