Anhand der eigenen Suchanfragen wollen die Betreiber der Spielesuchmaschine Wazap! die Unsinnigkeit eines Verbots von "Killerspielen" belegen. Die Ansichten der Politiker stoßen bei den Betreibern auf wenig Verständnis.

Auch die Spielesuchmaschine Wazap! beteiligt sich an der "Killerspiele"-Diskussion. Die Ansichten der Politiker stoßen bei den Betreibern auf wenig Verständnis. Fehlende Definition und wenig differenzierende Statements lassen Aktionismus vermuten. "Sogar die harmlosen Shooter-Spiele mutieren unter der Regierung und ihren 'staatlichen Branchenexperten' zu angeblich gewaltverherrlichenden Killerspielen", meldet sich Wazap!-Geschäftsführer Andreas Rührig zu Wort. Die Unsinnigkeit einer Verbotsforderung soll auch mit einer Top-Ten-Liste der häufigsten Suchanfragen bei Wazap! verdeutlicht werden. So platzieren sich mit "Moorhuhn", "Die Sims 2" und "Tetris" Spiele auf den ersten Rängen, die von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) entweder ohne Altersbeschränkung oder aber bereits ab sechs Jahren freigebeben sind. Die höchste USK-Wertung in den Top Ten ist die Alterseinstufung "Freigegeben ab 12 Jahre", die für "Der Herr der Ringe: Die Schlacht um Mittelerde", "Star Wars: Empire At War", "Guild Wars: Faction" sowie "The Elder Scrolls IV - Oblivion" vergeben wurde. Games, auf die das Schlagwort "Killerspiele" auch nur entfernt zutreffen könnte, finden sich in der Liste nicht.

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