Weltenschöpfer mit Hang zum Skurrilen
Er gehört zu den renommiertesten Spieledesignern Amerikas. Begonnen hat McGee als Leveldesigner und Teil der Entwicklerteams von PC-Spielen wie "Doom" oder "Quake", bevor er anfing, eigene Titel wie "Alice" zu schaffen. Sein neuester Wurf: "Bad Day L.A.".
» Was zeichnet "Bad Day L.A." aus?
American James McGee: Sowohl die abgefahrene Handlung als auch das Gameplay fesseln den Spieler von Anfang an. Die Tatsache, dass man anderen Menschen helfen muss, um die Missionen abzuschließen, gehört definitiv zu den Stärken. Außerdem ist "Bad Day L.A." das erste Spiel, in dem soziale Probleme wie Rassismus oder Sexismus offen dargelegt werden.
» Die Story bietet genügend Stoff für eine Verfilmung. Hat sich Hollywood schon bei Ihnen gemeldet?
Tatsächlich haben einige Filmstudios Interesse bekundet. Wir haben bereits einen Drehbuchautor beauftragt, ein Skript zu entwerfen.
» Es wird gemunkelt, dass Sie bereits an einem neuen Projekt arbeiten...
Sie sind gut informiert (lacht). Wir entwickeln gerade ein Spiel, dass in Episodenform auf den Markt kommen wird. Je nach Erfolg, werden zwei bis vier Game-Episoden pro Monat veröffentlicht.
» Um was für eine Art Spiel handelt es sich?
Es wird sich McGee-typisch um ein "ungewöhnliches" Spiel mit verzwickt-skurriler Story à la "Alice" handeln. Mehr kann ich momentan nicht verraten.
» Setzen Sie dabei auf eine der Next-Gen-Plattformen?
Wir wollen einen einfachen Stil für die Episodenform finden. Millionen von Polygone sind uns dabei weniger wichtig als vielmehr eine interessante Story, eine pulsierende Spielewelt und schließlich gute Unterhaltung für den Spieler.