Livestreaming von Games soll X, ehemals Twitter, breiter aufstellen und attraktiver sowie profitabler machen. Elon Musk testete die entsprechende Funktion selbst aus und streamte für Tausende Zuschauer:innen. Der ehemals auf Kurznachrichten spezialisierte Social-Media-Dienst greift damit Twitch und YouTube an.

Livestreaming von Games auf X, ehemals Twitter, gehört mit zu den Vorhaben, die X-Eigentümer Elon Musk und X-CEO Linda Yaccarino umsetzten, um die Kurznachrichten-Webseite bzw. das Social-Media-Netzwerk zu einem breiteren Dienst umzugestalten. Am vergangenen Wochenende fand ein Livestreaming-Probelauf statt, um unter anderen Serverkapazitäten & Co. zu testen. Elon Musk spielte knapp eine Stunde live "Diablo IV", wobei zunächst viel Zeit zur Einrichtung des Streams floss. Musk spielte nicht von seinem X-Hauptaccount, sondern testete es über ein Konto mit dem Namen "cyb3rgam3r420". Maximal 20.000 Personen schauten ihm gleichzeitig zu. Danach wurde der Livestream von Musk auf seinem Hauptaccount geteilt. Mittlerweile verzeichnet das Video fast fünf Millionen Views, wobei die Betrachtung von zwei Sekunden als View gezählt wird.

Damit begibt sich X in direkte Konkurrenz zu Twitch und YouTube, auch wenn Musk noch der Ansicht ist, dass es derzeit zu kompliziert sei, auf X live zu streamen (Anleitung). Zuschauer:innen, die Streams kommentieren wollen, müssen ein Abonnement abschließen, sagte der X-Eigentümer. Einige Creators können bereits einen Anteil an den Werbeeinnahmen auf X verdienen, sofern ihr Premium-Konto genügend Follower und monatliche Impressionen hat.

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Marcel Kleffmann
Marcel Kleffmann is Chief of Content of GamesMarket and our B2B and B2C expert for hardware, market data, products and launch numbers with more than two decades of editorial experience. (marcelDOTkleffmannATgamesmarktDOTde)
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