Xbox-Chips: Microsoft zwingt Nvidia zu Preisverhandlungen
Microsoft fordert von Nvidia, Chips für die Spielekonsole Xbox billiger und nur in jeweils gewünschten Auflagen zu produzieren. In Schlichtungsgesprächen wollen die beiden Unternehmen nun diese strittigen Punkte klären.
Der Preis der Xbox-Chips sorgt offensichtlich für Unstimmigkeiten zwischen Nvidia und Microsoft. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat Microsoft den Prozessorenhersteller nun zu Schlichtungsgesprächen über dieses Thema gezwungen. Sollten diese zu keinem Ergebnis führen und Microsoft in einem möglicherweise darauf folgenden Gerichtsprozess gewinnen, könnte die Chipproduktion für die Xbox für Nvidia zum Verlustgeschäft geraten, so die Befürchtungen des Unternehmens. In einem Schreiben an die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission vom Montag hatte Nvidia mitgeteilt, Microsoft wünsche billigere Xbox-Chips. Zudem fordere der Konzern von Nvidia, immer nur so viele Chips herzustellen, wie von Microsoft benötigt. Microsoft habe zu den Vorwürfen nicht Stellung genommen. Nvidias Geschäftsführer Jen-Hsun Huang wiederum habe versucht, die Ereignisse herunterzuspielen.