Nach einem Bericht der Credit Suisse First Boston hat Microsoft nur knapp die Hälfte seines Startkontingents zum Xbox-Launch in Japan absetzen können.

Microsoft hat rund 123.000 Units der Xbox in den ersten drei Tagen nach Verfügbarkeit auf dem japanischen Markt abgesetzt. Diese Zahl entspricht rund der Hälfte des First-Shipment-Volumens. Zusätzlich hätten Konsolenkäufer durchschnittlich 1,58 Xbox-Spiele pro Hardwareunit erworben. Diese Einschätzungen gaben jetzt Analysten der renommierten Investmentbank Credit Suisse First Boston Securities ab. Nach Informationen des Nachrichtendienstes Bloomberg bilanzierte CSFB-Analyst Jay Defibaugh, dass "die enttäuschten Erwartungen an eine stärkere Xbox-Nachfrage durch den Umstand gemildert werden, dass Microsoft in Japan einen Newcomer-Status inne hat und mit einem im Vergleich zu PS2 und GCN höheren Preispunkt aufwartet". Insgesamt hat Microsoft für den japanischen Markt ein First-Shipment von 250.000 Konsolen zu einem Preispunkt von umgerechnet rund 300 Euro aufgefahren. Von diesem Kontingent gehören 50.000 Konsolen allerdings zu einer Special Edition, die zu einem Preis von umgerechnet rund 340 Euro im Handel steht.

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