Microsoft hat zum 11. April den Xbox-Preis europaweit auf 199 Euro gesenkt. Konkurrent Sony Computer Entertainment reagiert gelassen und will vorerst nicht an der Preisschraube drehen.

Mit Wirkung zum 11. April hat Microsoft den Preis der Xbox europaweit von 249 auf 199 Euro gesenkt. Mit diesem Schritt sollen die Verkäufe in der Osterzeit angehoben und der Abstand zu Marktführer Sony Computer Entertainment Deutschland (SCED) verringert werden. Dort reagierte man auf den erhöhten Wettbewerbsdruck gelassen. "Wir sehen derzeit keine Notwendigkeit, auf einen neuen deutschen Verkaufspreis unseres Wettbewerbers einzusteigen", schloss SCED-Geschäftsführer Manfred Gerdes eine Reaktion seinerseits aus.

Microsoft erhöht Preisdruck

Preisentscheidungen seien bisher und würden auch in Zukunft immer aus der Verfolgung eigener Strategien heraus getroffen. Und auch von Seiten Nintendos wurde bislang nichts über eventuelle Preisüberlegungen bekannt. In ersten Reaktionen nahmen Handel und Industrie den neuen Xbox-Preis durchweg positiv auf, auch wenn allgemein auf eine Preisreaktion sowohl von SCED als auch von Nintendo gehofft wurde.

Der neue Xbox-Preis bot jedoch Händlern und Industrievertretern gleichfalls Anlass, mal mehr, mal weniger offen mit der Bundlingpolitik der Hersteller ins Gericht zu gehen. "Die Zusatzverkäufe sollte man doch dem Handel überlassen, denn mit der Konsolenmarge sieht es ja nicht gerade rosig aus", schrieb zum Beispiel Heimo Schnalzger, Geschäftsführer Play Art Software, an GamesMarkt.de in einem Leserbrief.

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