Zahlungsbereitschaft für Internetinhalte vorhanden
Eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Smart-Research hat ergeben, dass Internetnutzer durchaus bereit sind für Content, insbesondere für Onlinespiele, Musik und Video, zu zahlen.
Mittels einer Umfrage unter 1000 regelmäßigen Internetnutzern hat das Kölner Marktforschungsunternehmen Smart-Research die Zahlungsbereitschaft für Internetinhalte untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig: 66 Prozent der Befragten sind prinzipiell bereit, für Content zu zahlen. Am höchsten ist die Zahlungsbereitschaft bei Onlinespielen. 37 Prozent der Umfrageteilnehmer könnten sich die Nutzung eines kostenpflichtigen Angebots vorstellen. Den Download von Musik gegen Gebühr könnten 35 Prozent akzeptieren, die kostenpflichtige Nutzung von Videodiensten per Internet kommt für 32 Prozent in Frage. Die wichtigsten Kriterien für eine Nutzung wäre bei Musik- und Videodiensten vor allem die Qualität der Dateien, gefolgt von einfacher Bedienbarkeit und unkompliziertem Abrechnungsmodell. Bei Onlinegames steht zusätzlich noch ein niedriger Preis auf der Kriterienliste. Als Geschäftsmodell wird von den Befragten bei Musik- und Videodownloads eine Abrechnung pro Titel bevorzugt, während bei Onlinespielen ein monatliches Abo favorisiert wird. Mittels der so genannten Price-Sensitivy-Methode nach van Westendorp ermittelte Smart-Research auch die "optimalen Preise" für diese Angebote. Demnach liegt der Optimalpreis für ein Musikstück bei 70 Eurocent, die akzeptable Preisspanne zwischen 25 Eurocent und einem Euro. Im Bereich Film/Video sollte der Preis zwischen einem und sechs Euro liegen, wobei das Optimum bei drei Euro erreicht sei. Die akzeptable Preisspanne bei Onlinespielen bewege sich zwischen zwei und elf Euro für ein Monatsabo. Der Optimalpreis beträgt hier fünf Euro pro Monat.