Zehn Prozent weniger Verleihvorgänge bei Blockbuster
Flächenbereinigt sind die Verleihvorgänge in den USA bei Amerikas größter Videothekenkette im ersten Quartal um zehn Prozent zurückgegangen. VHS nimmt nur noch ein Fünftel des gesamten Rentalumsatzes ein.
Flächenbereinigt sind die Verleihvorgänge in den USA bei Amerikas größter Videothekenkette, Blockbuster, im ersten Quartal um zehn Prozent zurückgegangen, der Verleihumsatz schrumpfte um 10,7 Prozent. Dies geht aus einem Bericht an die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) hervor. Des weiteren dokumentiert das Schreiben die Umsatzanteile der einzelnen Rental-Segmente: Demnach nimmt die VHS nur noch 20,6 Prozent des gesamten Rentalumsatzes ein, 10,9 Prozent werden mit dem Verleih von Games generiert. Letzterer ist im letzten Quartal um 5,5 Prozent gefallen, in erster Linie weil sich Blockbuster in letzter Zeit mehr auf den Verkauf von Budget- und Second-Hand-Games konzentiert hat. Somit beträgt der DVD-Anteil am Verleihumsatz knapp zwei Drittel. Dem Bericht zufolge hat Blockbuster bereits in 1300 Outlets ein Abomodell eingeführt, wo zu einem Festpreis beliebig viel ausgeliehen werden kann. Die Anzahl der Games-Abteilungen betrug im ersten Quartal 179 und soll künftig ausgebaut werden. Die Marketingkosten im Berichtszeitraum kletterten um über 60 Prozent auf 18,8 Mio. Dollar. Hier schlugen vor allem die Promotionkosten für den Film "Monster" zubuche, an dem Blockbuster die Video- und TV-Rechte hält.