ZeniMax verklagt nach Oculus nun auch Samsung
ZeniMax verklagt nach Oculus nun auch Samsung Im Februar sprach ein US-Gericht ZeniMax in der Klage gegen Oculus 500 Mio. Dollar zu. Grund genug für ZeniMax nun auch Samsung wegen der HTC Vive vor Gericht zu ziehen.
ZeniMax, Mutterfirma des Spieleentwicklers und -publishers Bethesda, geht erneut wegen VR-Technologie vor Gericht. Das Unternehmen hatte im Mai 2014 Klage gegen die zu Facebook gehörende Oculus eingereicht. Auslöser hierfür war ein Wechsel von John Carmack von dem ebenfalls zu ZeniMax gehörenden Entwickler id Software zu Oculus. Carmack entwickelte wohl schon an der Oculus Rift, obwohl sein Vertrag bei id software noch nicht beendet war. ZeniMax betrachtet deshalb seine Arbeit zumindest teilweise als geistiges Eigentum von ZeniMax. Ein US-Gericht gab ZeniMax Recht und verpflichtete Oculus im Februar zur Zahlung von 500 Mio. Dollar.
Mit dem Urteil im Rücken hat ZeniMax nun auch Klage gegen Samsung eingereicht. Die Erfolgsaussichten sind dabei gut: Schließlich basiert Samsungs Gear VR Headset technologisch auf der Oculus. Hat ZeniMax mit seiner Klage jedoch Erfolg, dann dürfte eine entsprechende Klage von Samsung gegen Oculus nicht lange auf sich warten lassen.