ZKM: Weniger Raubkopien im Netz
Die Zukunft Kino Marketing GmbH, die die Kampagne "Raubkopierer sind Verbrecher" organisiert, teilt aktuell mit, dass nach der Mitte März durchgeführten Großrazzia deutlich weniger Raubkopien im Internet kursieren.
Aufgrund der Fahndungserfolge der letzten Wochen gebe es weniger Filmraubkopien im Internet. Das berichtet die Zukunft Kino Marketing GmbH. Demnach schätzen Brancheninsider, dass das Angebot um mehr als 50 Prozent zurückgegangen ist. Auch habe die Qualität der illegalen Kopien stark nachgelassen; vor allem sei der Ton minderwertig. Inzwischen würden Raubkopierer nach anderen Wege suchen, um an Ton- und Filmmaterial zu gelangen: So sei man Filmpiraten auf die Spur gekommen, die in einem Autokino den Ton mitschneiden wollten. Auch das Abfilmen in Kinos sei wieder verstärkt zu beobachten. Auch die Vertriebsstrukturen hätten sich stark gewandelt: "Waren vor einigen Monaten die Peer-to-Peer-Netzwerke klarer Vorreiter für den illegalen Download, sind jetzt offensichtlich viele Anbieter von illegalem Filmmaterial der Meinung, dass das hohe Risiko sich auch finanziell lohnen muss", so Dr. Elke Esser, Gf ZKM. "Portale, die Downloads von illegalem Filmmaterial gegen Entgelt anbieten, sind ganz klar auf dem Vormarsch."