Im 4. Quartal 2004 verfügten 62 Prozent aller erwachsenen Deutschen über einen Internetzugang, was einem Zuwachs von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Wie die Forschungsgruppe Wahlen anhand einer repräsentativen Umfrage belegt, verfügten im 4. Quartal 2004 62 Prozent aller deutschen Erwachsenen über einen eigenen Internetanschluss. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von vier Prozent. Die Entwicklung habe sich aber verlangsamt. Vor einem Jahr lag der Zuwachs noch bei acht Prozent.

Nach wie vor haben mehr West- als Ostdeutsche Internetzugang: Während 63 Prozent der volljährigen Bürger im Westen der Republik über einen eigenen Zugang verfügen, sind es im Osten lediglich 55 Prozent. Nach Geschlechtern differenziert, sind 68 Prozent der Männer und 56 Prozent der Frauen in Deutschland online.

Die durchschnittliche Nutzungsdauer hat sich in den letzten Monaten kaum verändert: 36 Prozent der Deutschen mit Internetanschluss verbringen bis zu zwei Stunden in der Woche im WWW. Weitere 37 Prozent sind zwischen drei und zehn Stunden online, gut 16 Prozent verweilen mehr als zehn Stunden im Netz. Gut elf Prozent der Befragten gaben an, den vorhandenen Internetanschluss nicht selbst zu nutzen.

Im Nutzungsverhalten zeigen sich keine Veränderungen: Wie in den Vorjahren rangiert die Möglichkeit zum Preisvergleich mit 67 Prozent auf Rang eins, gefolgt vom Onlineshopping, das mit 54 Prozent den zweiten Platz einnimmt. Auf dem absteigenden Ast befinden sich das Onlinebanking und der Abruf von Wirtschafts- bzw. Börsennachrichten, die im Jahresvergleich an Beliebtheit einbüßten.

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By Marcel Kleffmann 1 min read