84 Prozent aller Raubkopien aus asiatisch-pazifischem Raum
Nach Angaben der Motion Pictures Association (MPA) entfiel der Großteil der im letzten Jahr beschlagnahmten Raubkopien mit 84 Prozent auf den asiatisch-pazifischen Raum. Hohe Steigerungsraten bei Razzien waren jedoch u. a. auch in Europa zu verzeichnen.
Die Motion Pictures Association (MPA) hat im vergangenen Jahr weltweit 25 Prozent mehr Razzien durchgeführt als 2002. Die Zahl der Beschlagnahmungen von Videodiscs stieg nach Angaben des US-Verbands zwischen 2002 und 2003 weltweit um 137 Prozent; dabei sei in allen Regionen eine Steigerung zu verzeichnen gewesen. Der Großteil der beschlagnahmten Raubkopien entfiel mit 84 Prozent auf den asiatisch-pazifischen Raum. Die stärkste Zunahme der Beschlagnahmungen war mit 250 Prozent jedoch in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika zu verzeichnen. Auch in Nord- und Lateinamerika hat die MPA viel mehr Razzien durchgeführt als im Vorjahr (plus 70 bzw. 87 Prozent). Darüber hinaus hebt die MPA die Beschlagnahmung eines FTP-Servers durch die deutsche GVU im September dieses Jahres hervor, die als bislang weltweit größter Erfolg im Kampf gegen illegale Downloads gilt.