Für das Geschäftsjahr 2005 mit Ende 31. März vermeldet Activision ein 48-prozentiges Umsatzplus auf erstmals mehr als eine Mrd. Dollar sowie einen um 78 Prozent gestiegenen Nettogewinn.

Auch Activision vermeldet für das am 31. März beendete Geschäftsjahr und vierte Quartal neue Bestmarken. Der kalifornische Publisher brachte es im letzten Fiskaljahr auf 1,405 Mrd. Dollar Umsatz und durchbrach damit erstmals die Milliardenumsatz-Grenze. Im Vorjahr musste sich das Unternehmen noch mit 947,7 Mio. Dollar zufrieden geben. Mit 138,3 Mio. oder 0,66 Dollar je Aktie vermeldete das Unternehmen zudem einen neuen Rekordgewinn (Vorjahr: 77,7 Mio. oder 0,40 US-Dollar je Aktie). Zu verdanken sei das Plus vor allem den bekannten Marken, von denen mehr Spiele als je zuvor verkauft wurden. Dabei spiele die hohe Konsolen-Verbreitung den Publishern in die Hände, so Robert Kotick, Chairman und CEO.

Für das vierte Quartal liegen die Kennzahlen bei 203,9 Mio. Dollar Umsatz - ein Plus von 25 Prozent - und 3,6 Mio. Dollar Nettogewinn, was einen Rückgang nach 6,7 Mio. Gewinn aus dem Vorjahresquartal bedeutet. In den kommenden Monate fährt Activision eine Doppelstrategie. Erfolgsmarken wie "Call of Duty", "Spider-Man", "Doom" oder "Quake" sollen konsequent weiterverfolgt und ausgebaut, mit Lizenzthemen wie z.B. "The Fantastic Four" oder Spielen zu Dreamworks "Madacascar" gleichzeitig neue Marken aufgebaut werden.

So fällt der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr auch optimistisch aus. Bis zu 1,43 Mrd. Dollar Umsatz sollen generiert und dabei ein Gewinn von bis zu 68 Us-Cent je Aktie eingefahren werden.

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