AMD rutscht ins Minus
In der Prozessorsparte verzeichnete AMD im 1. Quartal ein Rekordergebnis. Das Geschäft mit Speichermedien verhagelte dem Unternehmen allerdings die Bilanz.
AMD hat die Bilanz für das am 27. März beendete 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahrs veröffentlicht. Einem deutlichen Plus bei Computerprozessoren steht dabei ein Einbruch im Geschäft mit Speichermedien gegenüber. Auf insgesamt 1,227 Mrd. Dollar Umsatz brachte es der Konzern im 1. Quartal. Damit liegt AMD nur geringfügig unter dem Vorjahresergebnis von 1,236 Mrd. Dollar. Im Kerngeschäft mit Prozessoren verzeichnete AMD ein Umsatzplus von 31 Prozent auf 750 Mio. Dollar. Allen voran den Produkte der Opteron- und Athlon-Marken sei es zu verdanken, dass die Prozessorsparte 92 Mio. Dollar operativen Gewinn zum Ergebnis beisteuerte. Das zweite Standbein, Speichermedien, schlug sich schlechter: Preiskämpfe und Marktsättigung hätten hier das Minus von 29 Prozent im Jahresvergleich verursacht. Mit 447 Mio. Dollar Umsatz und einem operativen Verlust von 110 Mio. Dollar schloss die Sparte ab.
Unterm Strich verzeichnete AMD im abgelaufenen Quartal 46 Mio. Dollar operativen Verlust. Der Nettoverlust lag bei 17 Mio. Dollar. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch 45 Mio. Dollar Gewinn verbucht.